Smoothie-Time: die schnelle Nummer in der Küche

Grade noch Hunger gehabt, 10 Minuten später nur zufrieden und nach einer schnellen Nummer in der Küche angenehm gesättigt!

Da kann ich doch sagen: kleiner Aufwand – großer Effekt!

Ich sag’s ja immer: sich mit gesunden Sachen zu ernähren, die auch noch schmecken muss nicht schwierig sein! Dieser Smoothie ist ein sehr gutes Beispiel dafür!

Als vielleicht typisches Beispiel einer Unternehmerin habe ich vor 10 Minuten erst (da war es schon 14:00 Uhr) ganz plötzlich gemerkt, dass ich Hunger habe. War einfach davor zu konzentriert und habe nichts davon mitbekommen. Aber dann – ihr kennt das ja vielleicht – ein schneller Gang in die Küche und das verzweifelte Öffnen der Kühlschranktür: was esse ich nur jetzt schnell? Klar, ich kann mir eine Scheibe von dem glutenfreien Brot nehmen, schnell Butter drauf oder nur eine Avocado und Salz und Pfeffer. Geht natürlich. Aber auch gestern mittag (ähem Nachmittag) hat es nur zu Brot gereicht. Als Health Coach muss ich dann doch mal mit gutem Beispiel vorangehen und das nicht weiter einreißen lassen… 😃 Zum Glück fiel  mein Blick auf eine Packung frische Cranberries. Und ein Päckchen Bio-Spinatblätter hatte ich auch noch im Gemüsefach. Also klar: Smoothie-Time! Nix geht schneller und nix kann man in Null-Komma-Nichts so einfach zu einer Nährstoffbombe machen.

Was kommt rein?

Also, eine Handvoll Bio-Cashewkerne (ich kaufe meist Cashew-Bruch, ist günstiger) und einen guten Esslöffel Leinsamen in den Blender. Eine kleine Banane dazu, den Spinat, ja das ganze Päckchen! Dann die Cranberries, ca. ½ Tasse bzw. eine gute Handvoll. Und ein grosses Stück Salatgurke in groben Stücken dazu. Eine Orange hatte ich auch noch, die kam auch rein. Und das Beste, was dem Smoothie diesen tollen Geschmack beschert hat: Kokoswasser! Davon habe ich mal ein paar Packungen eingekauft und hatte zum Glück noch eine 250 ml Packung da. Trinke ich nicht immer, weil, naja, Kokos, wächst weit weg, muss ja erstmal nach Europa kommen. Aber ab und zu ist das in meiner Welt drin, denn da lebe ich nach dem 80/20% Prinzip. Und stellt euch vor, wenn alle Menschen zu 80% gesund und umweltfreundlich leben würden, wie sehr sich diese Welt ändern würde. Denn jetzt sind wir glaube ich global ziemlich weit weg davon. Aber ich schweife ab, das macht dieser Smoothie, denn der hat mir jetzt einen Energieschub gegeben! 😀

Aber eigentlich war’s das auch schon mit dem Smoothie-Rezept! Ist ja so einfach, alles in den Blender, ganz fein mixen und genießen! Also ich habe nach dem ersten Schritt ‚mhhmm – genial’ gesagt, war selber überrascht wie lecker das war, dank dem Kokoswasser.

Von der Menge her war es glaube ich fast 1 Liter. Mir reichte jetzt erstmal ein großes Glas voll und schön zu wissen, dass es dann im Kühlschrank noch mehr davon gibt für heute abend oder sogar morgen früh.

Klingt das einfach genug? Meinst du, du kannst das auch in deinen Tagesablauf einbauen? Vielleicht sogar mit etwas mehr Planung als ich, denn mit dem Planen habe ich persönlich es leider nicht so, aber wenn ich es mal mache und meine Mahlzeiten im Voraus plane, finde ich das immer toll! Ich hoffe, du bist planungsfreudiger als ich, aber auch wenn nicht, wie gesagt, es gibt Smoothies und  noch vieles mehr, was du ganz schnell zubereiten kannst.

Viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

Was hat ein Salatdressing mit Freiheit zu tun?

Was hat ein Salatdressing mit Freiheit zu tun?

Salat oder Brot? Wozu greifst du, wenn der Hunger zuschlägt?

 

Geht es dir auch so? Wenn du Hunger hast und dir etwas zu essen machen willst, fällt deine Entscheidung dann auch meist auf eine schnelle Scheibe Brot statt darauf, dir einen Salat zu machen? Denn dann müsstest du ja den Salat waschen und auch noch eine Salatsoße machen und dieser letzte Schritt scheint dann einfach zu kompliziert und langwierig? Eine lästige Aufgabe, die zwischen dir und einer Schüssel mit knackigem Salat steht? Ein Brot ist ja so viel einfacher zu machen, nicht wahr? Einfach Butter drauf, Belag drauf und reinbeißen…

Ich war schon unzählige Male in genau dieser Situation und habe mich danach dann meistens geärgert, dass ich wieder mal der ungesünderen Variante verfallen bin, die ich dann auch genauso schnell verschlungen habe, wie ich sie zubereitet habe.

Aber dann fand ich einen kleinen Trick, der mir total gut dabei hilft, mich doch immer öfter für den Salat zu entscheiden!

Dieser Trick ist so einfach und winzig, aber in der Wirkung riesengroß! Er gibt mir Freiheit! Ja, du hast richtig gelesen. Salatdressing gibt mir Freiheit! Jetzt lass mich das schnell erklären, sonst hältst du mich vielleicht für ganz verrückt … 🙂

Salatdressing. Ein kleines Fläschchen macht den Unterschied.

 

Ein Salatdressing in einer kleinen Schraubverschluss-Flasche, bereit, über eine Schüssel mit Salat oder Gurke oder geriebenen Karotten etc. gegossen zu werden. Gesund, hausgemacht und frei von irgendwelchen seltsamen Zutaten. Nur wenige Zutaten und voila’, Abendessen oder Mittagessen sind servierbereit! Grossartig! Es verschafft mir die Freiheit, die gesündere Wahl zu treffen, weil diese damit zu einer einfachen Wahl geworden ist!

Das ist es, was ich brauche, ein schnelles Essen, nichts Kompliziertes.

Besonders zur Mittagszeit ignoriere ich oft irgendwelche Anzeichen dafür, dass es Zeit wäre, mal an die Nahrungsaufnahme zu denken und arbeite weiter, bis ich so starke Hungergefühle bekomme, dass ich JETZT SOFORT etwas brauche.

Erkennst du dich vielleicht darin wieder?

 

In dieser Situation habe ich keine Geduld, um mich mit langwierigen Vorbereitungen herumzuschlagen, sondern dann greife ich zum Ersten, das ich sehe. Also ist es wirklich wichtig, dass das erste, was mir vor Augen kommt, etwas Gesundes ist, oder zumindest etwas, das mich an gesunde Optionen erinnert. Deswegen steht die Flasche mit meinem Salatdressing auf der Arbeitsfläche in meiner Küche, in voller Sicht, immer einsatzbereit.

Und da mir dies so viel gebracht hat, dachte ich, ich teile das mit dir, denn manchmal sind es die einfachsten Dinge, die uns dabei helfen eine Situation zu verändern.  Denn ehrlich gesagt hat es ziemlich lange gedauert, bis mir aufgefallen ist, dass ich das Salatdressing ja auch im Voraus zubereiten könnte…

Dabei sind natürlich jene Tage, an denen ich sogar vorgewaschenen Salat in meinem Kühlschrank habe, am allerbesten, denn dann geht es wirklich superschnell. Das passiert allerdings leider noch eher selten, da Menüplanung im Voraus nicht so meine starke Seite ist. Aber jedes Mal, wenn so ein Idealfall eintritt, bin ich dermaßen beeindruckt von der Leichtigkeit mit der ich mir einen köstlichen Salat zaubern kann, dass ich mir immer schwöre, dies in Zukunft immer so zu machen. Naja, ich werde der Sache schon noch näher kommen. Gute Dinge brauchen Zeit, nicht wahr?

Okay, aber jetzt kommen wir endlich zu dem Dressing. Es ist ein sehr einfaches Dressing, das ich schon seit Jahren immer wieder mache und dessen ich nie müde werde.

Du kannst das Dressing ganz nach deinem Geschmack verändern indem du die Mengen leicht variierst. Und du kannst es auch immer zusätzlich aufpeppen, indem du etwas Pfeffer oder frischen Basilikum oder Knoblauch oder Frühlingszwiebeln hinzufügst während du dir einen Salat zubereitest. Auf diese Weise kannst du dir aus dieser neutralen Basis jederzeit deine eigene Version basteln.

Du kannst eine größere Menge davon auch in einem Mixer machen, aber meistens gebe ich einfach alle Zutaten in eine Glasflasche mit einem breiten Schraubverschluss und schüttele kräftig, bis alle Zutaten gut vermengt und emulgiert sind. Jedes Mal, bevor ich das Dressing benutze, schüttele ich die Flasche und es wird wieder schön cremig.

Also hier ist das Rezept:

Zutaten:

  • 1 Tasse (ca. 240 ml) Extra Virgin Olivenöl
  • ½ Tasse (ca. 120 ml) ungefilterter Bio-Apfelessig
  • 1-2 EL mittelscharfer Senf, weniger wenn er sehr scharf ist
  • 3 EL Bio Nama Shoyu (oder Tamari, Coconut Aminos oder eine andere Art von Sojasoße)
  • 2 TL (oder je nach Geschmack) Kräutersalz, Himalaya Salz oder Meersalz
  • 2 EL Honig oder Ahornsirup oder auch nur ein paar Tropfen Stevia, wenn du den glykemischen Index unten halten willst

 

Spiele einfach ein wenig mit den Mengen und passe sie ganz nach deinem Geschmack an. Sobald du dein perfektes Grunddressing gefunden hast, steht gesunden schnellen Mahlzeiten nichts mehr im Wege. Du hast dann die Freiheit ganz einfach die bessere Wahl zu treffen.

Falls du neugierig bist, welche Zutaten ich normalerweise benutze, kannst du dies in diesem Video sehen.

Ich hoffe du fühlst dich inspiriert und hast Lust diesen kleinen Trick mit großer Wirkung nachzumachen. Ich bin gespannt und freue mich, wenn du deine Erfahrung mit mir teilst.

Liebe Grüße!

Martina