Warum ist das so, dass man sich erst schlecht fühlen muss bevor man wieder darauf achtet gesünder zu leben? 

Warum ist das so, dass man sich erst schlecht fühlen muss bevor man wieder darauf achtet gesünder zu leben? 

Dass das so ist, ist mir letzte Woche mal wieder so richtig bewusst geworden.

Denn Anfang letzter Woche hatte ich eine Darmspiegelung.

Ich hatte richtig große Angst davor und das Gefühl danach, gleich nach dem Aufwachen aus der leichten Narkose war dann so ganz unbeschreiblich schön!

Ich dachte nur ‚es ist vorbei‘, ‚ich habe es überstanden‘ und fühlte mich so leicht und frei!

Dann fiel mir wieder ein, dass ich ja noch das Gespräch mit der Ärztin mit dem Ergebnis vor mir hatte und gleich schlich sich wieder die Angst ein, dass sie mir schlechte Nachrichten überbringen würde. Aber ich war trotzdem erleichtert, dass ich die Untersuchung hinter mir hatte, denn ich war schrecklich aufgeregt gewesen und hatte immer wieder Visionen vom Schlimmsten heraufbeschworen. Außerdem war die Vorbereitung darauf am Tag zuvor durch eine Migräneattacke erschwert gewesen und dadurch wirklich ziemlich schrecklich und ich immer mehr in Panik.

Du merkst vielleicht schon: ich bin wahrlich keine Heldin, sondern leider, was Ärzte, Untersuchungen und medizinische Eingriffe angeht, einfach ein Schisser, wenn ich das mal so sagen darf. Alle rationellen Versuche mich zu beruhigen schlagen da fehl. Die Ärztin hatte dann zum Glück nur ziemlich Gutes zu berichten.

Meine Erleichterung und Lebensfreude waren wieder da!

 

Beim Gang nach draußen aus der Praxis sah ich dann um mich herum nur Schönes und jedes kleinste Anzeichen für das ’normale‘ Leben bescherte mir Freude. Vorher hatte ich keinerlei Blick dafür gehabt.

Denn wenn es einem erst schlecht geht, ist es um so vieles schwerer, sich durch mentale Arbeit, durch positives Denken aufzumuntern.

 

Wenn es einem wirklich schlecht geht, kostet es um so vieles mehr Mühe, sich da rauszuholen und oft gelingt es eben überhaupt nicht.

Darum ist Vorbeugung so wertvoll und darum ist es auch so wertvoll, so früh wie möglich darauf zu schauen, was einem der eigene Körper signalisiert. Und dann so zu handeln, dass diese Signale wieder nachlassen.

Ich hatte das tatsächlich selbst versäumt und war etwas nachlässig geworden mit manchen gesunden Gewohnheiten. Auch deswegen war die Untersuchung nötig.

Mein Körper hatte sich mit starken Signalen zu Wort gemeldet und ich konnte sie nicht länger ignorieren.

Mir wurde nach der Untersuchung dann wieder so richtig bewusst, wie wertvoll doch jeder Moment ist und dass wir so viel öfter dankbar sein könnten für alles an Gesundheit, was wir haben.

Schließlich will ich nicht, dass ich das immer erst dann wertschätze, wenn es mir schlecht gegangen und die Besserung eingetreten ist.

 

Denn dann gelobe ich mir feierlich meine eigene Besserung in den Bereichen, in denen es noch hakt, damit ich garnicht erst in solche Situationen gerate. Ich bleibe auch meist eine Zeitlang dran, aber dann schleicht sich schon wieder der Schlendrian ein, weil es alles ja wieder ziemlich weit weg ist und ich mich ja wieder besser fühle.

Aber so fühlen wie letzte Woche möchte ich mich einfach nicht und ich möchte mehr denn je alles für meine Gesundheit tun, damit es gar nicht oder so wenig wie möglich dazu kommt.

Meine Schwachstelle ist die Verdauung, also heißt es für mich, neben gesundem Essen, mich auch mehr zu bewegen und wirklich jeden Tag genug zu trinken. Auch ein paar zusätzliche Tests werde ich machen lassen. Und mir Hilfe suchen, die mich dabei unterstützt dranzubleiben:

Einen Health Coach auch für mich selbst, als Investition in meine eigene Gesundheit und Zukunft.

 

Ausserdem: wieder jeden Abend oder auch Morgen, gedanklich oder auf Papier, eine Liste mit 3 Dingen erstellen, für die ich dankbar bin. Da geht es dann nicht nur oder nicht so sehr um ‚Dinge‘ wie eine schöne Wohnung oder den tollen Job, sondern durchaus auch um so etwas wie Dankbarkeit dafür, dass ich sehen kann, dass ich gehen kann, dass ich in einem Bett schlafen darf und fließend Wasser habe.

Dinge, die wir oft als selbstverständlich hinnehmen, die aber nicht allen Menschen gegönnt sind.

 

Letzte Woche war dabei: Dankbarkeit dafür, dass mein Körper doch so stark ist und dass er mir mit seinen Signalen wieder den Weg zu einer besseren Lebensweise gezeigt hat.

Durch welche Signale versucht dir dein Körper etwas zu sagen?

Und was kommt denn bei dir heute Abend auf die Dankbarkeitsliste?

Ich würde mich freuen darüber von dir zu hören!

Und falls auch du das Gefühl hast, dass du dir Hilfe für deine Gesundheit nehmen möchtest und mehr über die Arbeit mit einem Health Coach erfahren willst, dann buche dir doch einfach ein freibleibendes 30-minütiges Gespräch mit mir, direkt hier in meinem Kalender.

Dein Weg zu Gesundheit is einfacher, wenn du Unterstützung hast und ihn nicht alleine gehen musst!

 

Ich wünsche dir Gesundheit und den Mut jetzt aktiv zu werden!

Herzliche Grüße,

Martina