Warum ist das so, dass man sich erst schlecht fühlen muss bevor man wieder darauf achtet gesünder zu leben? 

Warum ist das so, dass man sich erst schlecht fühlen muss bevor man wieder darauf achtet gesünder zu leben? 

Dass das so ist, ist mir letzte Woche mal wieder so richtig bewusst geworden.

Denn Anfang letzter Woche hatte ich eine Darmspiegelung.

Ich hatte richtig große Angst davor und das Gefühl danach, gleich nach dem Aufwachen aus der leichten Narkose war dann so ganz unbeschreiblich schön!

Ich dachte nur ‚es ist vorbei‘, ‚ich habe es überstanden‘ und fühlte mich so leicht und frei!

Dann fiel mir wieder ein, dass ich ja noch das Gespräch mit der Ärztin mit dem Ergebnis vor mir hatte und gleich schlich sich wieder die Angst ein, dass sie mir schlechte Nachrichten überbringen würde. Aber ich war trotzdem erleichtert, dass ich die Untersuchung hinter mir hatte, denn ich war schrecklich aufgeregt gewesen und hatte immer wieder Visionen vom Schlimmsten heraufbeschworen. Außerdem war die Vorbereitung darauf am Tag zuvor durch eine Migräneattacke erschwert gewesen und dadurch wirklich ziemlich schrecklich und ich immer mehr in Panik.

Du merkst vielleicht schon: ich bin wahrlich keine Heldin, sondern leider, was Ärzte, Untersuchungen und medizinische Eingriffe angeht, einfach ein Schisser, wenn ich das mal so sagen darf. Alle rationellen Versuche mich zu beruhigen schlagen da fehl. Die Ärztin hatte dann zum Glück nur ziemlich Gutes zu berichten.

Meine Erleichterung und Lebensfreude waren wieder da!

 

Beim Gang nach draußen aus der Praxis sah ich dann um mich herum nur Schönes und jedes kleinste Anzeichen für das ’normale‘ Leben bescherte mir Freude. Vorher hatte ich keinerlei Blick dafür gehabt.

Denn wenn es einem erst schlecht geht, ist es um so vieles schwerer, sich durch mentale Arbeit, durch positives Denken aufzumuntern.

 

Wenn es einem wirklich schlecht geht, kostet es um so vieles mehr Mühe, sich da rauszuholen und oft gelingt es eben überhaupt nicht.

Darum ist Vorbeugung so wertvoll und darum ist es auch so wertvoll, so früh wie möglich darauf zu schauen, was einem der eigene Körper signalisiert. Und dann so zu handeln, dass diese Signale wieder nachlassen.

Ich hatte das tatsächlich selbst versäumt und war etwas nachlässig geworden mit manchen gesunden Gewohnheiten. Auch deswegen war die Untersuchung nötig.

Mein Körper hatte sich mit starken Signalen zu Wort gemeldet und ich konnte sie nicht länger ignorieren.

Mir wurde nach der Untersuchung dann wieder so richtig bewusst, wie wertvoll doch jeder Moment ist und dass wir so viel öfter dankbar sein könnten für alles an Gesundheit, was wir haben.

Schließlich will ich nicht, dass ich das immer erst dann wertschätze, wenn es mir schlecht gegangen und die Besserung eingetreten ist.

 

Denn dann gelobe ich mir feierlich meine eigene Besserung in den Bereichen, in denen es noch hakt, damit ich garnicht erst in solche Situationen gerate. Ich bleibe auch meist eine Zeitlang dran, aber dann schleicht sich schon wieder der Schlendrian ein, weil es alles ja wieder ziemlich weit weg ist und ich mich ja wieder besser fühle.

Aber so fühlen wie letzte Woche möchte ich mich einfach nicht und ich möchte mehr denn je alles für meine Gesundheit tun, damit es gar nicht oder so wenig wie möglich dazu kommt.

Meine Schwachstelle ist die Verdauung, also heißt es für mich, neben gesundem Essen, mich auch mehr zu bewegen und wirklich jeden Tag genug zu trinken. Auch ein paar zusätzliche Tests werde ich machen lassen. Und mir Hilfe suchen, die mich dabei unterstützt dranzubleiben:

Einen Health Coach auch für mich selbst, als Investition in meine eigene Gesundheit und Zukunft.

 

Ausserdem: wieder jeden Abend oder auch Morgen, gedanklich oder auf Papier, eine Liste mit 3 Dingen erstellen, für die ich dankbar bin. Da geht es dann nicht nur oder nicht so sehr um ‚Dinge‘ wie eine schöne Wohnung oder den tollen Job, sondern durchaus auch um so etwas wie Dankbarkeit dafür, dass ich sehen kann, dass ich gehen kann, dass ich in einem Bett schlafen darf und fließend Wasser habe.

Dinge, die wir oft als selbstverständlich hinnehmen, die aber nicht allen Menschen gegönnt sind.

 

Letzte Woche war dabei: Dankbarkeit dafür, dass mein Körper doch so stark ist und dass er mir mit seinen Signalen wieder den Weg zu einer besseren Lebensweise gezeigt hat.

Durch welche Signale versucht dir dein Körper etwas zu sagen?

Und was kommt denn bei dir heute Abend auf die Dankbarkeitsliste?

Ich würde mich freuen darüber von dir zu hören!

Und falls auch du das Gefühl hast, dass du dir Hilfe für deine Gesundheit nehmen möchtest und mehr über die Arbeit mit einem Health Coach erfahren willst, dann buche dir doch einfach ein freibleibendes 30-minütiges Gespräch mit mir, direkt hier in meinem Kalender.

Dein Weg zu Gesundheit is einfacher, wenn du Unterstützung hast und ihn nicht alleine gehen musst!

 

Ich wünsche dir Gesundheit und den Mut jetzt aktiv zu werden!

Herzliche Grüße,

Martina

 

Warum Smoothies so gut für dein Frühstück sein können

Warum Smoothies so gut für dein Frühstück sein können

Wie geht’s denn dir so mit deinen Frühstücksgewohnheiten?

Und wie fühlst du dich denn so im Laufe eines Tages? Hast du Momente in denen deine Energie total abfällt, vielleicht am Vormittag oder nach dem Mittagessen?

Ich denke mal du hast schon öfter gehört, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist? Und ja, das ist tatsächlich so.

Aber manchmal passt es einfach nicht in unseren straffen Zeitplan am Morgen oder wir haben noch gar keinen Hunger so früh am Morgen. So wie bei mir. Es ist selten, dass ich gegen 6 oder 7 Uhr schon etwas essen kann. Da habe ich meist erstmal nur mein Glas Zitronenwasser und einen Cappuccino mit Haselnussmilch.

Aber die Art wie wir unseren Tag beginnen, beeinflusst, wie der Rest des Tages verläuft.

Es ist entscheidend dafür ob wir uns voller Energie fühlen oder uns schlapp durch den Tag quälen. Was wir in unsere Bäuche lassen hat einen direkten Einfluss darauf wie wir uns körperlich fühlen. Wenn du also jemand bist, der das Frühstück ganz auslässt und nur schnell einen Kaffee trinkt, dann ist dieser Blog genau für dich.

Wir alle brauchen und wünschen uns Energie. Und es ist meist ja so einfach schnell einen Teller gezuckertes Müsli oder Cornflakes zu essen oder Brot mit Butter und Marmelade oder sogar nur mit  der Energie von 1-2 Tassen Kaffee bis mittags durchzuhalten.

Ich möchte jedoch nicht, dass du nur ‚durchhältst‘; Ich wünsche mir, dass du mit wehenden Fahnen durch deinen Tag gleitest! Ich will auch nicht, dass du dich immer wieder von Energiedip zu Verlangen nach Süßem hangelst oder zu noch einer Tasse Kaffee um ein paar mehr Stunden zu schaffen.

Smoothies sind eine wundervolle Alternative zu einem schnellen Frühstück und können uns helfen den ganzen Tag voller Energie zu sein.

Wenn du grüne Blattgemüse oder Kräuter, wenig Obst und ein gesunde Flüssigkeit wie Kokosnusswasser oder eine pflanzliche Milch hineingibst, dann bekommst du die nötige Energie und bist bereit deinen Tag zu meistern. Wenn du deinen Tag mit einem Smoothie startest bekommst du auch eine gute Dosis wichtiger Antioxidantien, die dir helfen deinen Körper vor Freien Radikalen zu schützen. Und: es ist ein wunderbarer Start mit einem niedrigen glykemischen Index. Ein Frühstück mit einem niedrigen glykemischen Index zu essen hilft dir auch deine Lust auf Zucker und Süßes in Maßen zu halten und verringert das Risiko einen plötzlichen Blutzuckerabfall zu erleiden.

Aber hier ist ein Vorbehalt: um einen niedrigen glykemischen Index zu haben ist es wichtig, dass ein Smoothie wirklich einen sehr hohen Anteil von grünem Blattgemüse enthält und einen weitaus kleineren Anteil Obst. Eine kleine Menge gesundes Fett, z.B. aus Leinsamen, Chiasamen oder Hanfsamen tut ein Übriges. Fast alle Smoothies, die es mittlerweile im Kühlregal von Supermärkten und Naturkostläden gibt enthalten fast ausschließlich Obst und damit extrem viel Zucker. Auch wenn es natürlicher Zucker ist, gelangt er vor allem durch die flüssige Form viel zu schnell ins Blut. Damit wäre ich also vorsichtig. Da könnte ich mir vorstellen, wenn du dir unterwegs so einen Smoothie kaufen willst, weil du nichts Frisches zuhause hast oder auf Reisen bist, dass du nur eine halbe Portion davon zu dir nimmst und mit einem grossen Stück Gurke und ein paar Nüssen kombinierst. Wichtig ist, dass du immer die Zutatenliste liest und dir bewusst wirst, was in einem vorgefertigten Produkt alles drin ist.

Das Tolle am Smoothie ist, dass du ihn ganz einfach mitnehmen kannst, wenn du frühmorgens noch keinen Hunger hast. Dann kannst du ihn gegen 9 oder 10 Uhr im Büro genießen, so habe ich das früher, als ich noch Angestellte in einer Firma war auch immer gemacht.

Ein wichtiger Tipp: bevor du deinen Smoothie zu dir nimmst, schließe kurz die Augen und nimm 3 tiefe und bewusste Atemzüge. Denke dabei an die wunderbaren Zutaten, die du gleich in Form deines Smoothies zu dir nehmen wirst, sei vielleicht auch dankbar dafür. Vielleicht magst du auch daran schnuppern und den Duft von Frische einatmen. All dies wird dir helfen dein zentrales Nervensystem zu beruhigen und auf die Nahrungsaufnahme vorzubereiten. So ist es leichter den Smoothie ganz in Ruhe, in kleinen Schlucken zu geniessen. Und jeden Schluck zu kauen. Ja, kauen! Ich weiss, es klingt komisch, aber es ist so wichtig, weil es dafür sorgt, dass die Enzyme in deinem Speichel die Kohlenhydratverdauung schon im Mund beginnen können. Und es hilft deinem Körper noch auf eine andere Art bei der Verdauung, da so mehr von der überaus wichtigen Magensäure zur Verfügung gestellt wird.

 Also, was tust du denn am besten in deinen Smoothie?

Welches Gemüse kannst du denn in deinen Smoothie tun? Eigentlich alle dunkelgrünen Blattgemüse wie z.B. frischer Spinat, Salat, Feldsalat, Schwarzkohl, Petersilie, Basilikum, frischer Koriander, Rucola, Mangold, Pak Choy oder auch Wildwachsendes wie Brennesseln. Um mit Smoothies zu starten würde ich eher zu Spinat, Feldsalat oder Salat greifen, da diese etwas milder schmecken. Aber es ist sowieso wichtig immer wieder mal zu wechseln, also starte einfach mit dem, was du im Laden oder auf dem Markt bekommen kannst. Wenn du mal keine frischen Blattgemüse finden kannst oder keine Zeit zum Einkaufen hattest, dann kannst du als Alternative auch mal auf getrocknetes Grüngemüsepulver zurückgreifen, das es mittlerweile in den meisten Naturkostläden gibt oder auch online.

Ich kenne einige Menschen, die eine Abneigung gegen grüne Smoothies zu haben scheinen, jedenfalls sagen sie das. Ich weiss nicht welche Art von Smoothies sie probiert haben, vielleicht sind sie auch einfach genervt weil Smoothies jetzt überall sind. Niemand muss natürlich grüne Smoothies trinken und es gibt andere gesunde Alternativen für das Frühstück. Aber ich würde der Sache immer eine zweite und dritte Chance geben, da es zahllose Rezepte für Smoothies gibt und bestimmt eines dabei ist, dass dann auch besonders gut schmeckt. Denn so viel Gemüse und damit lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe und mehr bekommt man sonst einfach kaum in eine Mahlzeit hinein.

Also, das nächste Mal wenn du ein schnelles Frühstück willst, probier‘ doch einfach mal einen herrlichen Smoothie aus, der dir Energie und Motivation schenkt. Ein Smoothie am Morgen wird deinem Körper mit den Nährstoffen versorgen, die er zur Energiegewinnung braucht und um deinen Stoffwechsel auf Trab zu bringen. Zu was wirst du also morgen früh greifen? Ich weiss, dass ich meinen Mixer zum Singen bringen werde. 🙂

Hier sind 3 Smoothie Rezepte für dich zum Ausprobieren

Beim Ausprobieren bekommst du ein Gefühl für die Mengenverhältnisse und dann kannst du ganz einfach deine eigenen Smoothie-Kreationen zaubern!

 BEERENWUNDER

  • 1 Tasse Romanasalat
  • 1 Tasse Schwarzkohl (kannst du auch gerne mit Spinat, Wirsing oder etwas anderem ersetzen)
  • 1 1/2 Tassen Wasser oder pflanzliche Milch (wie z.B. Kokosnussmilch, Hanfmilch oder Mandelmilch)
  • 1/2 Tasse Erdbeeren
  • 1/2 Avocado
  • 1 EL Leinsamen

 GRÜNE MAGIE

  • 2 Tassen Spinatblätter
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 1 1/2Tassen Wasser oder pflanzliche Milch (wie z.B. Kokosnussmilch, Hanfmilch oder Mandelmilch)
  • 1 Banane
  • 1/2 Tasse Beeren
  • 1 EL Leinsamen

SUPERFOOD-ENERGIE

  •  2 Tassen Spinatblätter
  • 1 1/2 Tassen Wasser oder pflanzliche Milch (wie z.B. Kokosnussmilch, Hanfmilch oder Mandelmilch)
  • 1/2 Tasse gefrorene Mango
  • 1 EL Leinsamen
  • 2 EL Bienenpollen (optional)
  • 1 TL Chiasamen (optiona)

Mixe alle Zutaten in einem Standmixer & dann genieße deinen Smoothie! Langsam! 🙂

Falls du Fragen hast oder Kommentare, lass es mich wissen. Ich freue mich auf jeden Fall, wenn du nun inspiriert bist Smoothies auszuprobieren und wunderbar gesättigte Tage erlebst! 🙂

Dies ist natürlich nur eine der vielen Möglichkeiten zu einem gesunden Frühstück zu kommen und ich werde bald andere Ideen hier teilen. Bleib doch einfach dabei, entweder über meine Facebook-Seite oder lade dir mein kleines E-Buch mit Rezepten für 4 Tage herunter, indem du dich in das untenstehende Formular einträgst. Du erhältst so weiterhin Informationen von mir via email und das so lange du willst.

Auf jeden Fall: es ist schön, dass du hier bist!

Martina

Was hat ein Salatdressing mit Freiheit zu tun?

Was hat ein Salatdressing mit Freiheit zu tun?

Salat oder Brot? Wozu greifst du, wenn der Hunger zuschlägt?

 

Geht es dir auch so? Wenn du Hunger hast und dir etwas zu essen machen willst, fällt deine Entscheidung dann auch meist auf eine schnelle Scheibe Brot statt darauf, dir einen Salat zu machen? Denn dann müsstest du ja den Salat waschen und auch noch eine Salatsoße machen und dieser letzte Schritt scheint dann einfach zu kompliziert und langwierig? Eine lästige Aufgabe, die zwischen dir und einer Schüssel mit knackigem Salat steht? Ein Brot ist ja so viel einfacher zu machen, nicht wahr? Einfach Butter drauf, Belag drauf und reinbeißen…

Ich war schon unzählige Male in genau dieser Situation und habe mich danach dann meistens geärgert, dass ich wieder mal der ungesünderen Variante verfallen bin, die ich dann auch genauso schnell verschlungen habe, wie ich sie zubereitet habe.

Aber dann fand ich einen kleinen Trick, der mir total gut dabei hilft, mich doch immer öfter für den Salat zu entscheiden!

Dieser Trick ist so einfach und winzig, aber in der Wirkung riesengroß! Er gibt mir Freiheit! Ja, du hast richtig gelesen. Salatdressing gibt mir Freiheit! Jetzt lass mich das schnell erklären, sonst hältst du mich vielleicht für ganz verrückt … 🙂

Salatdressing. Ein kleines Fläschchen macht den Unterschied.

 

Ein Salatdressing in einer kleinen Schraubverschluss-Flasche, bereit, über eine Schüssel mit Salat oder Gurke oder geriebenen Karotten etc. gegossen zu werden. Gesund, hausgemacht und frei von irgendwelchen seltsamen Zutaten. Nur wenige Zutaten und voila’, Abendessen oder Mittagessen sind servierbereit! Grossartig! Es verschafft mir die Freiheit, die gesündere Wahl zu treffen, weil diese damit zu einer einfachen Wahl geworden ist!

Das ist es, was ich brauche, ein schnelles Essen, nichts Kompliziertes.

Besonders zur Mittagszeit ignoriere ich oft irgendwelche Anzeichen dafür, dass es Zeit wäre, mal an die Nahrungsaufnahme zu denken und arbeite weiter, bis ich so starke Hungergefühle bekomme, dass ich JETZT SOFORT etwas brauche.

Erkennst du dich vielleicht darin wieder?

 

In dieser Situation habe ich keine Geduld, um mich mit langwierigen Vorbereitungen herumzuschlagen, sondern dann greife ich zum Ersten, das ich sehe. Also ist es wirklich wichtig, dass das erste, was mir vor Augen kommt, etwas Gesundes ist, oder zumindest etwas, das mich an gesunde Optionen erinnert. Deswegen steht die Flasche mit meinem Salatdressing auf der Arbeitsfläche in meiner Küche, in voller Sicht, immer einsatzbereit.

Und da mir dies so viel gebracht hat, dachte ich, ich teile das mit dir, denn manchmal sind es die einfachsten Dinge, die uns dabei helfen eine Situation zu verändern.  Denn ehrlich gesagt hat es ziemlich lange gedauert, bis mir aufgefallen ist, dass ich das Salatdressing ja auch im Voraus zubereiten könnte…

Dabei sind natürlich jene Tage, an denen ich sogar vorgewaschenen Salat in meinem Kühlschrank habe, am allerbesten, denn dann geht es wirklich superschnell. Das passiert allerdings leider noch eher selten, da Menüplanung im Voraus nicht so meine starke Seite ist. Aber jedes Mal, wenn so ein Idealfall eintritt, bin ich dermaßen beeindruckt von der Leichtigkeit mit der ich mir einen köstlichen Salat zaubern kann, dass ich mir immer schwöre, dies in Zukunft immer so zu machen. Naja, ich werde der Sache schon noch näher kommen. Gute Dinge brauchen Zeit, nicht wahr?

Okay, aber jetzt kommen wir endlich zu dem Dressing. Es ist ein sehr einfaches Dressing, das ich schon seit Jahren immer wieder mache und dessen ich nie müde werde.

Du kannst das Dressing ganz nach deinem Geschmack verändern indem du die Mengen leicht variierst. Und du kannst es auch immer zusätzlich aufpeppen, indem du etwas Pfeffer oder frischen Basilikum oder Knoblauch oder Frühlingszwiebeln hinzufügst während du dir einen Salat zubereitest. Auf diese Weise kannst du dir aus dieser neutralen Basis jederzeit deine eigene Version basteln.

Du kannst eine größere Menge davon auch in einem Mixer machen, aber meistens gebe ich einfach alle Zutaten in eine Glasflasche mit einem breiten Schraubverschluss und schüttele kräftig, bis alle Zutaten gut vermengt und emulgiert sind. Jedes Mal, bevor ich das Dressing benutze, schüttele ich die Flasche und es wird wieder schön cremig.

Also hier ist das Rezept:

Zutaten:

  • 1 Tasse (ca. 240 ml) Extra Virgin Olivenöl
  • ½ Tasse (ca. 120 ml) ungefilterter Bio-Apfelessig
  • 1-2 EL mittelscharfer Senf, weniger wenn er sehr scharf ist
  • 3 EL Bio Nama Shoyu (oder Tamari, Coconut Aminos oder eine andere Art von Sojasoße)
  • 2 TL (oder je nach Geschmack) Kräutersalz, Himalaya Salz oder Meersalz
  • 2 EL Honig oder Ahornsirup oder auch nur ein paar Tropfen Stevia, wenn du den glykemischen Index unten halten willst

 

Spiele einfach ein wenig mit den Mengen und passe sie ganz nach deinem Geschmack an. Sobald du dein perfektes Grunddressing gefunden hast, steht gesunden schnellen Mahlzeiten nichts mehr im Wege. Du hast dann die Freiheit ganz einfach die bessere Wahl zu treffen.

Falls du neugierig bist, welche Zutaten ich normalerweise benutze, kannst du dies in diesem Video sehen.

Ich hoffe du fühlst dich inspiriert und hast Lust diesen kleinen Trick mit großer Wirkung nachzumachen. Ich bin gespannt und freue mich, wenn du deine Erfahrung mit mir teilst.

Liebe Grüße!

Martina

Selbstgemachter Stress – einfach weglachen! Das geht!

Selbstgemachter Stress – einfach weglachen! Das geht!

Endlich ist das Osterwochenende da!

Freust du dich auch auf ein paar freie Tage? Oder bist du eher gestresst von den Feiertagen und du kannst es kaum erwarten dich wieder in deiner normalen Routine wiederzufinden?

Für viele Menschen sind die Tage vor diesen Feiertagen hektisch gewesen, voller langer To-Do-Listen. War es auch für dich so?

Für mich gab’s mal wieder die übliche Panik kurz vor Schliessung des Supermarkts. Ich war total gestresst weil ich mich ständig fragte ob ich denn nun auch wirklich alles für die nächsten Tage im Haus hatte. Das passiert mir immer wieder, obwohl ich eigentlich ja weiss, dass dies total unnötiger Stress ist, den ich mir selbst mache. Aber wenigstens ist es mir mittlerweile bewusst, dass es hier um selbstgemachten Stress geht. Und ich weiss, dass ich ihn total schnell abschalten kann!

Lach‘ ihn einfach weg!

Denn wenn ich mir bewusst werde, wie ich in mehr und mehr Hektik verfalle während ich durch die Gänge des Supermarkts laufe, dann kann ich das Gefühl von Stress verringern indem ich einfach über mich selbst lache und dabei vielleicht noch meinen Kopf ein wenig schüttele angesichts meines seltsamen Verhaltens.

Denn so ein Lachen nimmt eine Menge der Anspannung weg und danach kann ich endlich wieder klar erkennen, dass alles gut ist, dass nicht alles perfekt sein muss und kann meine Einkäufe auf eine entspanntere Art fortführen. Und das passiert auch in anderen Situationen. Ich stresse mich selbst und muss mich dabei ertappen, achtsam und aufmerksam sein.

Diese Achtsamkeit musste ich auch erst lernen, aber es war die Mühe wert!

Trotzdem möchte ich der Sache gerne auf den Grund gehen, also muss ich mich fragen:

Warum stressen wir uns selbst so?

Für mich ist es meine Erwartung an mich selbst, alles richtig zu machen. In meinem Unterbewusstsein möchte ich mir und anderen beweisen, dass ich alles perfekt machen kann. Das erschöpft nicht nur mich selbst, sondern es ist auch nicht schön für die Menschen in meinem Umfeld, denn ich bin nicht unbedingt die netteste Version meiner selbst in solchen Momenten. Im Gegenteil, ich bin dann nervös, angespannt, aufbrausend. Nicht wirklich toll. Und es ist oft genau in solchen Momenten, dass ich Kopfschmerzen bekomme oder sogar den Beginn eines herannahenden Migräneanfalls verspüre. Noch weniger toll!

Es wäre doch viel besser für mich selbst und andere wenn ich entspannt, gutgelaunt und ruhig wäre, nicht wahr?

Wie kann ich das denn schaffen?

Ich sage dir wie: indem ich mich selbst und mein eigenes Wohlbefinden ernster nehme als irgendwelche Konventionen oder Erwartungshaltungen anderer. Indem ich das tue, was ich wirklich tun will. Etwas, das mir Energie und Freude schenkt oder zumindest Zufriedenheit über eine gute Sache.

Wenn das z.B. dieses Jahr bedeuten würde kein grosses Ostermenü zu kochen, sondern Essen zu gehen oder einfach einen Salat und Fisch zu machen, dann ist das okay. Im Sinne von: weniger ist mehr: unkompliziert, einfach, nicht so anspruchsvoll. Indem ich auf mich selbst achte statt in den Stressmodus zu verfallen kann ich meine Zeit mit Freunden und Familie einfach geniessen.

Ich arbeite weiter daran!

Denn es ist und bleibt ein Pfad der ständigen Weiterentwicklung.

Jetzt bin ich neugierig und möchte gerne wissen, ob du diese Situationen kennst?

Falls nicht: grossartig! Ich bin froh, dass dies nichts ist mit dem du dich rumschlagen musst.

Falls ja hast du vielleicht andere Situationen, die dich in den Stressmodus verfallen lassen, aber der Grund dafür ist in vielen Fällen derselbe: Viele Frauen denken oft zuerst an andere, wollen, dass die anderen glücklich sind und schauen nicht auf ihre eigenen Bedürfnisse. Und gerade diese Frauen haben dann oft mit chronischen Schmerzen wie z.b. Migräne zu kämpfen. Und sie sind sich des Zusammenhangs nicht bewusst.

Denn dieses Verhalten zu erkennen ist der erste wichtige Schritt. Also lass uns doch mal hinterfragen wo und wie wir unsere eigenen Bedürfnissen wichtiger nehmen könnten, so dass wir auch garnicht erst in die Stressspirale gelangen. Ich nenne es gesunden Egoismus!

Und wenn du deinen selbstgemachten Stress als solchen erkennst, dann schau mal, ob du ihn nicht weglachen kannst, indem du dich selbst ein bisschen, aber immer auch ganz liebevoll, auf die Schippe nimmst. Wenn du das tust und alles immer aus der Perspektive des ‚was ist wichtig für mich?“ betrachtest, dann kann diese Ostern oder nächste Weihnachten und so weiter nicht viel schief gehen.

Und denk daran:

Gut ist gut genug!

Und damit wünsche ich dir viel Spass und Leichtigkeit an allen zukünftigen Feiertagen und Festen! Pures Wohlbefinden, kein Stress!

P.S. Falls du Hilfe bei deiner eigenen Stressbewältigung möchtest, herausfinden möchtest wie du ein bisschen mehr gesunden Egoismus entwickeln kannst, oder auch Hilfe bei einer gesünderen Ernährung willst, dann melde dich doch gerne bei mir! Du kannst dir einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch auf https://martinabrueggemann.youcanbook.me aussuchen. Ich freue mich darauf, dir zu helfen!